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Lattenkracher und Donnerschlag

Die 30. Ausgabe des Stemweder Elfmeterschießens zu Pfingsten hatte es in sich. Insgesamt 101 Teams machten beim E-Center-Elfmeterschießen des TuS Stemwede mit und ließen sich auch nicht von einem heftigen Regen- und Gewitterschauer abschrecken. Nach einer kurzen Regenpause feuerten und feierten die Teilnehmer weiter bis in den frühen Morgen.

Es hatte alles so gut angefangen. Um kurz nach fünf zogen die Kinder und Jugendlichen in die „11-Meter-Arena“ auf dem Wehdemer Sportplatz. Insgesamt 13 Junior-Teams suchten im K.O.-Verfahren ihren Meister. Anders, als es ihr Teamname hätte vermuten lassen, zeigten sich „Die Verkacker“ (Luka Hekemeier, Ayia Abdulwahid, Ali Yakubi und Payman Yakubi) besonders treffsicher und holten sich am Ende den Siegerpokal vor den „4 Coolen“ (Silas Pannen, Thore Schubert, Ben Quebe und Kian Hartmann).

Die Teilnehmer des Kinder- und Jugendschießens.

Anschließend zogen die 56 Männerteams in den Ring und traten ebenfalls im K.O.-Vergleich vom Elfmeterpunkt an. Als sich etwa eine Stunde später auch die 32 Frauenteams ins sportliche Geschehen einmischten, zog sich der Himmel über dem Wehdemer Sportgelände bereits mehr und mehr zu. Als dann der Regen einsetze, flüchteten sich die Teilnehmer zunächst unter einen der Sonnenschirme, unter die Vordächer der Getränkepavillons oder in das Festzelt und hielten trotz allem die Stimmung hoch. Nicht zuletzt dank des wieder einmal hervorragend aufgelegten Elfmeter-Moderators Thomas Tönsing, der sich verbale Duelle mit DJ Michael Fortmann lieferte oder auch den ein oder anderen Party-Kracher selbst anstimmte. Als dann jedoch noch Sturm und Gewitter dazukamen, musste das sportliche Geschehen unterbrochen werden, um keine Gefahr einzugehen.

„Normalerweise haben wir den Wettergott immer auf unserer Seite“, sagte Tim Varenkamp aus dem Elferteam, der sich an solch eine Wetterlage in den 30 Jahren der Veranstaltung nicht erinnern konnte. „Einen Abbruch hatten wir definitiv noch nie“, so Varenkamp, der es mit seinen Leuten nach gut 30 Minuten schaffte, das Schießen wieder in Gang zu bringen, und das obwohl in der Zwischenzeit das ein oder andere Team, mehr Lust am geselligen Geschehen im Festzelt oder an einem der Pavillons gefunden hatte. So kam es, dass sich gegen 23 Uhr die Siegerteams überschwänglich über ihren Triumpf und den 500 Euro-Reisegutschein, den es als Siegprämie gab, freuten. Bei den Männern siegte das Team „Mehr rein geht nicht“ (Marek Boguschewski, Wendelin Nottbeck, Thorben Siebe und Cord Groneweg) vor dem „Ü40-Bücherverein“ (Tim Heckel, Daniel Gieseke, Fabian Zwartkruis und Jonas Pfeiffer). Bei den Damen wiederholten die Vorjahressiegerinnen vom „TuS Levern“ (Anni Kanning, Johanna Büttemeier, Marion Holsing und Sophia Siebe) ihren Erfolg. Sie durften den Siegerpokal gleich wieder mit nach Hause nehmen und ließen der Mannschaft von „Nie ohne mein Team“ (Annelene Sommer, Katharina Sommer, Rabea Wankelmann und Sabrina Löchert) nur den 2. Platz. Anschließend feierten Sieger und Verlierer, unter der Regie des MUSIK TEAMS, bis in den frühen Morgen weiter. Wie auch in den 29 vorherigen Ausgaben der Kultveranstaltung, wurden dabei die Siegerpokale mindestens genauso oft in die Höhe gestemmt, wie die Gläser.

Das Siegerteam bei den Herren: „Mehr rein geht nicht!“

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