SV Werder Bremen

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Sie sind die Stammgäste schlechthin: Werder Bremen gastiert bereits zum 17. Mal in Stemwede und ist mit fünf Cup-Siegen auch Rekordchampion am Stemweder Berg. Der Publikumsliebling von der Weser steht traditionell für eine vorbildliche Nachwuchsarbeit. Das Team von Trainer Marco Grote ist mit einigen Jugendnationalspielern gespickt. In Anbetracht der Historie können sich die talentiertesten Spieler berechtigte Hoffnungen machen, mittelfristig den Sprung in den Bundesligakader zu schaffen.

Nicht zuletzt durch die Beförderung Florian Kohfeldts (vorher U23-Trainer) zum neuen Chefcoach der Bundesligamannschaft hat der Traditionsverein vom Osterdeich ein weiteres, konsequentes Zeichen für den eigenen Nachwuchs gesetzt. Wie auch schon in der Vergangenheit werden Talente bei Werder systematisch an die Profis herangeführt. Während Ole Käuper im Dezember sein Bundesligadebüt feiern durfte, konnte sich mit Maximilian Eggestein ein echtes SVW-Eigengewächs in der Startformation der Profis etablieren.

Nach einer recht schwachen letzten U19-Saison, die beinahe in einem Abstieg gipfelte, ist der grün-weiße Nachwuchs in dieser Serie deutlich besser unterwegs. Zusammen mit dem Erzrivalen von der Elbe, dem HSV sowie Hertha BSC, kämpfen die Bremer in der U19-Bundesliga Nord/Nordost um den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Sollten der SVW oder aber der HSV die Finalrunde erreichen, wäre eine Teilnahme am Turnier in Stemwede nicht möglich. Im Falle eines Ausfalls würde dann die U19 des FC St. Pauli einspringen.