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Es grüßen die Stars

Zum 40. Geburtstag haben sich einige Stars aus der „hall of fame“ zurückgemeldet.

Alan Shearer (2017)

Max Kruse (2017)

Alexander Nouri (1997)

Otto Addo (2013)

150 Teams aus 40 Nationen und 5 Kontinenten waren in der 40-jährigen Turniergeschichte bereits in Stemwede zu Gast. Insgesamt 142 Spieler schafften nach dem Turnier den Sprung in die A-Nationalmannschaft ihres Landes. Zusammen absolvierten sie 2.800 Länderspiele. Der Marktwert aller Top-Spieler des Pfingstturniers zusammengerechnet ergibt mehr als 1 Milliarde Euro! Zum 40. Turniergeburtstag haben sich einige Stars aus der Turnier „hall of fame“ zurückgemeldet.  

Alan Shearer, englischer Ex-Nationalspieler und Premier League-Topstürmer (1988-2006 für FC Southampton, Blackburn Rovers, Newcastle United) spielte 1988 mit dem FC Southampton beim Pfingstturnier in Stemwede. 1993 sagte er in einem Interview: „Ich habe sicherlich schon an vielen internationalen Veranstaltungen teilgenommen, doch Stemwede ist mir in besonders guter Erinnerung geblieben. Was mich besonders beeindruckt hat, war, wie freundlich wir in den Familien aufgenommen wurden. Und die Abschlussfete. So etwas hatte von uns Spielern sicherlich noch keiner erlebt.“ Zum 40. Turniergeburtstag wiederholte er seine Worte noch einmal: „Dear friends in Stemwede, I would like to take this opportunity to send my best wishes to Stemwede and congratulate you on the 40th anniversay of the U19 tournament in Stemwede. I was lucky enough to take part in Stemwede with Southampton FC in 1988. I have great memories of the tournament, the football we played and your great hospitality. All the best for the upcoming tournament and the future.“

Keine Mannschaft hat dem Stemweder U19-Turnier in 40 Jahren seinen persönlichen Stempel in der Form aufgedrückt, wie der SV Werder Bremen. Aus 15 Turnierteilnahmen, 5 Titeln, vielen gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Aktionen, ist eine ganz besondere Freundschaft gewachsen. Das Turnier Team des TuS Stemwede sagt „Danke“ für eine bemerkenswerte Zusammenarbeit und auch von der Weser kommen Dankesworte an das „Turnier vor der Haustür“. Der Name Max Kruse kursiert seit Wochen durch die Schlagzeilen, da er in der Bundesliga mit dem SV Werder Bremen eine astreine Rückrunde hingelegt hat. Vor elf Jahren spielte er mit der U19 des SV Werder Bremen beim „Volksbank-Cup 2006“ und landete damals nach Elfmeterschießen gegen Arminia Bielefeld auf Platz zwei. Im Vorfeld des 2017er-Turniers schickte er eine Videobotschaft: „So ein Turnier über so viele Jahre am Leben zu erhalten und immer wieder auf die Beine zu stellen erfordert ganz, ganz viel Arbeit und Engagement. Deshalb kann ich davor nur den Hut ziehen, weil ich persönlich diese Turniere in meiner Karriere geliebt habe. Ich glaube, dass das für jeden Spieler auch ein Erlebnis ist, andere Kulturen und Philosophien kennenzulernen.“

Alexander Nouri ist ebenfalls ein Mann der Stunde beim SV Werder Bremen. Als Coach der Profis führte er den SVW in der Bundesliga aus der Abstiegszone und 20 Jahre zuvor, 1997, führte er die Werder-U19 zum Titelsieg. „Ich kann mich noch sehr gut an das Turnier erinnern. Ich wurde nämlich Torschützenkönig und bester Spieler des Turniers. Es ist einfach seit vielen Jahren ein tolles Turnier mit internationalem Flair. Ein wirkliches Highlight, bei dem auch immer vielen Werder-Fans vor Ort sind. Ich habe wirklich viele schöne Erinnerungen daran.“ 

Sabri Sarıoğlu ist einer der Stars von Galatasaray Istanbul. Er spielt seit der Jugend für Galatasaray und gewann bis heute fünf Meisterschaften mit seinem Verein. Darüber hinaus nahm der Nationalspieler unter anderem mit der Türkei an der EM 2008 teil. 2002 spielte er mit der U19 in Stemwede. Auch er schickte eine Videobotschaft, speziell an die türkischen Fans: „Hallo Stemwede, dieses Turnier hat 40 Jahre Tradition. Dazu erstmal herzlichen Glückwunsch. Ich selbst habe dort gespielt. Das war für mich eine große Erfahrung und hat mir persönlich für meine Fußballkarriere viel gebracht. Ich wünsche mir, dass alle türkischen Landsleute das Turnier besuchen und unsere Mannschaft kräftig anfeuern.“

Otto Addo spielte u.a. für den FSV Mainz, Borussia Dortmund (Meister 2002) und den Hamburger SV sowie für die ghanaische Nationalmannschaft. Nach seinem Karriereende trainierte er sechseinhalb Jahre die U19 des HSV mit der er beim „Volksbank Cup 2013“ in Stemwede antrat und es bis ins Finale schaffte. Zwischenzeitlich agierte er als Interims Co-Trainer der HSV-Profis sowie als Ghana-Chefscout bei der WM 2010. Seit 2016 ist Otto Addo Co-Trainer des dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland und schickte von dort aus ebenfalls eine Videobotschaft: „Ganz, ganz großen Respekt an all die ehrenamtlichen Mitarbeiter die sehr viel Leidenschaft und sehr viel Passion in das Turnier reinstecken. Respekt, denn das ist nicht selbstverständlich. Ich habe es selbst als HSV-Trainer in der U19 2013 miterleben dürfen und es war ein sehr, sehr gutes Turnier.“