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2023 gibt es wieder ein Pfingstturnier

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Endlich wieder Pfingstturnier. Nach vierjähriger Fußballpause wird das traditionsreiche Fußballturnier des TuS Stemwede im kommenden Jahr endlich wieder fortgesetzt. 2023 soll es die mittlerweile schon 42. Auflage des internationalen U19-Turniers geben und das sogar am Traditionstermin zu Pfingsten, am 27. und 28. Mai 2023.

„Auch wenn die Zeit aktuell sehr herausfordernd ist und Vorhersagen oft nur schwer zu treffen sind, möchten wir, mit unserem Verein, dem gesamten Helferteam und vielen Partnern und Sponsoren im Rücken, den Turnierneustart angehen“, erklärt Wolfgang Rosengarten aus der Turnierleitung. Bei einem Treffen mit Bürgermeister Kai Abruszat, informierten Rosengarten und seine Kollegen aus dem Turnier Team, was bei der Turnierfortsetzung Ende Mai geplant ist. „Wenn man sich vorstellt, dass bisher mehr als 150 unterschiedliche Vereine aus 40 Nationen beim Turnier des TuS Stemwede zu Gast waren, dann freut es mich, dass diese Turniertradition wieder fortgesetzt wird“, so der Bürgermeister. „Dieses Turnier hat ohne Frage sportlich einen enormen Stellenwert, weit über den Kreis Minden-Lübbecke hinaus. Es hat aber vor allem auch den Namen Stemwede in der ganzen Welt bekannt gemacht.“

Drei Männer stehen in einem Vereinsheim und schauen sich Vereinswimpel an, die an der Wand hängen.

Dass es tatsächlich wieder ein Pfingstturnier wird, hängt vor allem mit dem Terminkalender des DFB zusammen. „Pfingsten ist eines der ganz wenigen Wochenenden, an denen die Mannschaften der U19-Bundesliga nicht spielen müssen und damit überhaupt für Turniere zur Verfügung stehen“, erklärt Rainer Kröger, der sich gemeinsam mit Tim Wehmeyer in der Turnierleitung um die Verpflichtung der Mannschaften kümmert. „Der DFB hat uns das ganze Jahr über immer wieder vertröstet und uns erst sehr kurzfristig, Ende Oktober, über die ungefähren Spielpläne informiert. Daher konnten wir erst danach in die konkrete Turnierplanung gehen.“

 

Ganz ohne Veränderungen geht der Neustart nicht über die Bühne. So wird es 2023 nur noch ein Sechserfeld, anstatt acht teilnehmende Mannschaften geben. Ziel ist es, wieder ein gemischtes Teilnehmerfeld aus Bundesligamannschaften sowie internationalen Teams auf die Beine zu stellen. Mit dabei ist auf jeden Fall auch das Mühlenkreis-Team, die Auswahl aus heimischen Nachwuchstalenten.

„Die letzten Turniere vor der Zwangspause in 2019 waren mit extrem viel Aufwand verbunden“, erinnern sich die Organisatoren. „Es kam auch aus dem Kreis unserer vielen Helferinnen und Helfer der Wunsch, diesen Aufwand für alle Beteiligten ein wenig zu reduzieren. Mit weniger Mannschaften im Teilnehmerfeld, wird es künftig zwei Turniertage und damit einen weniger geben.“ Fest steht aber auch, dass es das traditionelle Elfmeterschießen, für die Clubs und Vereine aus Stemwede und der Umgebung, auf jeden Fall wieder geben wird. „Dieses Event ist Kult und darf nicht wegfallen“, so Turnierleitungsmitglied Ingo Haremsa. Und auch der internationale Lebenshilfe-Cup für Menschen mit Behinderungen wird erneut in das U19-Turnier integriert.

Beim Blick durch das Sportlerheim des TuS Stemwede, in dem etliche Wimpel von Vereinen hängen, die in der Turnierhistorie am Stemweder Berg gespielt haben, stellt sich Bürgermeister Abruszat die Frage, welche Wimpel wohl im kommenden Jahr dazu kommen. „Ich bin mir sicher, dass wir einmal mehr erstklassigen Jugendfußball sehen werden und Stemwede wieder ein hervorragender Gastgeber für die Sportler und Gäste aus nah und fern sein wird.“